Frauen und Reformation – Virtuelle Lernplattform im Prozess

Veranstaltungsfotos

Fotos von der ersten internationalen Tagung 2012

Die Evangelische Akademie Wien ist Initiatorin eines internationalen Projekts mit dem Titel Frauen und Reformation.

Ziel ist es, wenig bekannte Frauen der Reformationszeit einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und der Frage nachzugehen, welche Relevanz die kirchliche Erneuerungsbewegung für Gegenwart und Zukunft hat.

Bei der ersten internationalen Tagung 2012 standen Lebenssituationen von Frauen, die sich im 16. Jahrhundert den neuen Ideen öffneten, im Mittelpunkt.

2014 wurde das Thema Bildung fokussiert und ein Bogen von der Frühen Neuzeit in die Gegenwart gespannt.

Die dritte internationale Tagung, die vom 17.-18. Juni 2016 stattfindet, wird die Zukunft kirchlicher Entwicklungen in den Blick nehmen.

So wie das Projekt Frauen und Reformation als Prozess konzipiert ist, so ist auch diese Virtuelle Lernplattform ein Angebot in Bewegung und Veränderung.

Die Materialsammlung bietet Informationen aus verschiedenen Ländern.

Haupt- und ehrenamtlich Arbeitende in Gemeinden, in Bildungswerken, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Interessierte aller Altersstufen können thematische und methodische Anregungen für eigene Lern- und Arbeitsprozesse aufgreifen, erweitern und adaptieren.

Zu finden sind Biografien, Fotos und Landkarten, Vorschläge für Workshops, Vorträge, Berichte und Publikationen.

Für den Schulunterricht der Sekundarstufen 1 und 2 stehen neben historischen Informationen und Bildmaterial auch Rätseln und Lückentexten bereit, die Geschichte und Gegenwart miteinander verbinden.

Dr.in Kirsten Beuth
Direktorin der Evangelischen Akademie Wien